Flüssige Süßstoffe

Willkommen auf der Seite der flüssigen Süßstoffe mit hochwertigen Produkten. Hier finden Sie verschiedene Bio-Süßstoffe in flüssiger Form, die unter anderem in Heißgetränken verwendet werden können.
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Alles, was Sie über flüssige Süßstoffe wissen müssen

Was sind flüssige Süßstoffe?

Flüssige Süßstoffe sind, wie der Name schon sagt, Süßstoffe in flüssigem Zustand. Wenn man an Süßstoff denkt, kommt einem als erstes Zucker in den Sinn.

Zucker kennt man vor allem aus den 1-Kilogramm-Packungen, in Form von weißen raffinierten Zucker, welchen man im Supermarkt kaufen kann. Zucker ist jedoch nur einer der vielen verschiedenen Süßstoffe, die es gibt. Seit einigen Jahren gibt es auch flüssige Süßstoffe auf dem Markt, darunter Stevia.

Was ist flüssiges Stevia?

Flüssiges Stevia ist die flüssige Version des Süßungsmittels aus der Stevia Rebaudiana Pflanze. Der Süßstoff ist als festes Süßungsmittel, als auch in flüssiger Form, erhältlich. Oft braucht man nur ein paar Tropfen flüssiges Stevia, um ein Gericht zu süßen, wie zum Beispiel einen Kuchen.

Der Süßstoff in Stevia befindet sich in den Blättern der Pflanze. Der Wirkstoff wird gewonnen, indem die Pflanzen und das Wasser mit Konzentrat eingeweicht und anschließend getrocknet werden, so dass die Substanz erhalten bleibt.

Wo Sie diese Pflanze finden

Die Blattpflanze Stevia Rebaudiana finden Sie ursprünglich in Südamerika. Die Pflanze wächst insbesondere in hohen Konzentrationen in Paraguay und Brasilien. In Südamerika wird die Pflanze schon seit Jahrhunderten in Tee, sowie in der traditionellen Medizin verwendet.

In Europa war die Pflanze lange Zeit nicht bekannt. Erst vor weniger als zwei Jahrzehnten wurde Stevia in der Europäischen Union offiziell von der Lebensmittelbehörde zugelassen und ist weithin erhältlich.

Wie wird Stevia extrahiert?

Der Stevia-Extrakt wird aus den Blättern der Stevia Rebaudiana extrahiert. Der Süßstoff der Pflanze befindet sich nur in den grünen Blättern. Diese werden gemahlen und anschließend in heißem Wasser eingeweicht. Der entstandene Brei wird gereinigt und anschließend getrocknet.

In der Pflanze finden Sie die Süßstoffe Rebaudiosid und Steviosid, die unter dem gemeinsamen Begriff 'Stevioglycoside' eingeordnet werden. Diese Stevioglykoside sind der aktive Süßstoff in der Pflanze.

Stevia als flüssiger Süßstoff

Der Stevia-Süßstoff ist auch als Flüssigkeit erhältlich. Flüssiges Stevia wird in Cocktails, Smoothies, Gesundheitsshakes, Joghurt und Hüttenkäse verwendet. Außerdem können Sie mit Stevia backen. Ein paar Tropfen reichen für die meisten Gerichte aus. 2-3 Tropfen des flüssigen Stevia-Süßstoffs entsprechen einem Esslöffel Zucker.

Stevia enthält keine Kalorien und einen glykämischen Wert von 0: ideal für Diabetiker, da es den Blutspiegel nicht negativ beeinflusst.

Verwendung von Steviolglykosid

Der Süßstoff, der in Süd- und einigen Teilen Mittelamerikas gewonnen wird, kann in unzähligen Gerichten verwendet warden. Darunter Kaffee, Tee, aber auch Backwaren und pikantere Gerichte.

Reines Stevia ist 200-300 mal so süß wie Zucker aus dem Supermarkt. Mit Stevia haben Sie eine absolute Powerbombe im Haus. Für einen feurigen süßen Geschmack genügen ein paar wenige Tropfen. Der Nachgeschmack von Stevia wird als bitter und intensive beschrieben und kann als unangenehmes Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Wo Sie reines Stevia verwenden können

Sie können flüssige Süßstoffe zum Beispiel in Joghurt, Hüttenkäse und Smoothies verwenden und können damit dem Geschmack eine unerwartete Wendung hinzugeben. Fügen Sie Ihrem Wasser ein paar Tropfen Stevia hinzu, um ein gesundes, zucker- und kalorienarmes Erfrischungsgetränk herzustellen. Backen können Sie mit Stevia auf Temperaturen von bis zu 200 Grad Celsius. Stevia ist ein sehr starker Süßstoff, daher ist es ratsam, nicht zu viel auf einmal hinzuzufügen.

Ist Stevia der ultimative Ersatz für Zucker?

Flüssige Süßstoffe, darunter auch Stevia, werden für viele verschiedene Zwecke verwendet. Stevia ist sehr kraftvoll, schmackhaft (manchmal mit einem Nachgeschmack) und frei von Kohlenhydraten. Stevia ist eine gute Alternative für jeden, der eine Diät macht oder auf sein Gewicht achten möchte. Darüber hinaus ist Stevia ideal für Diabetiker (Vorsicht bei der Einnahme einiger Medikamente), da es einen glykämischen Index von 0 hat.

Stevia ist nicht schlecht für die Zähne

Karies ist bei (kleinen) Kindern nicht selten. Aber auch Erwachsene leiden recht häufig darunter. Mit Zucker und den meisten anderen Süßungsmitteln ist das Risiko von Karies größer als mit Stevia. Zucker ist der Hauptgrund, der im zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhundert einen starken Anstieg von Karies bei Menschen verursacht hat.

Wie sicher ist Stevia?

Prinzipiell ist an Stevia nichts auszusetzen. Der Süßstoff aus Südamerika wurde von der Lebensmittelbehörde der Europäischen Union ausgiebig getestet und es wurden keine Probleme festgestellt.

Natürlich sollten Sie, wie bei Zucker, nicht zu viel davon zu sich nehmen. Eine Grenze von 4 Milligramm pro Kilo Körpergewicht pro Tag wird empfohlen: das sind 240 Milligramm für jemanden, welcher 60 Kilogramm wiegt. In diesem Verhältnis ist es auch sicher während der Schwangerschaft oder Stillzeit, Stevia zu verwenden.

Hat Stevia auch Nachteile?

Flüssige Süßstoffe sind nicht unbedingt gesund. Dies gilt auch für Stevia. Stevia wirkt oft schleichend und bietet eine weniger "harmonische" Geschmacksbalance als gewöhnlicher Zucker. Zumindest ist das oft die Wahrnehmung. Manche Menschen empfinden den Nachgeschmack als sehr stark und unangenehm. Er wird oft als 'metallisch' beschrieben. Kurz gesagt: Stevia ist nicht bei jedem so beliebt wie Zucker. Stevia verträgt sich auch nicht mit allen Medikamenten, insbesondere nicht mit Lithium.

Ist Stevia gesund?

Flüssige Süßstoffe sind Alternativen zum "normalen" Zucker. Aber sind sie wirklich gesund? Stevia ist sowohl als flüssiger Süßstoff als auch in Form von Süßungsmitteln (Tabletten) erhältlich. Stevia ist weniger ungesund als Zucker, aber nicht unbedingt gesund.

Der Süßstoff enthält keine Kalorien und hat einen glykämischen Index von 0. Aber abgesehen davon trägt Stevia nicht direkt zu einer gesunden Ernährung bei. Menschen mögen Süßes, denn Süßes ist lecker. Stevia ist die gesündeste Option, um Süßes zu genießen.

Andere flüssige Süßungsmittel: Agavendicksaft

Agavensirup ist ebenfalls ein natürliches flüssiges Süßungsmittel. Agavensirup ist Sirup aus der Agavenpflanze. Sie ist in Südamerika und im Südosten der Vereinigten Staaten zu finden. Die Pflanze wird normalerweise mit Mexiko assoziiert, wo sie seit Jahrhunderten verwendet wird.

In Europa ist Agavensirup noch relativ unbekannt. Der Zucker befindet sich im Saft der Pflanze. Im alten Mexiko wurde der Saft gekocht, um Agavennektar herzustellen.

Wozu wird Agavensirup heutzutage verwendet?

Sie kennen wahrscheinlich das alkoholische Getränk Tequila. Das flüssige Süßungsmittel Agavensirup (zumindest der fermentierte Zucker darin) wird für die Herstellung von Tequila verwendet: eines der größten - und bekanntesten - Exportgüter Mexikos. Die Pflanze wird auch in der traditionellen Medizin verwendet.

Wie wird der Sirup hergestellt?

Die Pflanze wird geschnitten und dann gepresst, um die zuckerähnliche Flüssigkeit zu extrahieren. Diese Flüssigkeit enthält viel Zucker, aber auch Fruktane. Fruktane regen den Stoffwechsel an.

Agavensirup enthält einen hohen Anteil an Fruktose, welche bei der Verarbeitung des Stoffes entsteht. Fruktose in großen Mengen ist ungesund, hat einen niedrigen glykämischen Index. Agavensirup ist daher eine gute Alternative für Menschen, die auf ihren Blutspiegel achten müssen.

Was ist Ahornsirup?

Ahornsirup ist ein Produkt, das aus dem Saft des Ahornbaums hergestellt wird. Dieser Sirup ist als sehr süß bekannt. Ahornsirup wird hauptsächlich in Kanada hergestellt (nicht weniger als 80% der Weltproduktion). Das Ahornblatt (das Blatt des Ahornbaums) ziert nicht umsonst die kanadische Flagge.

Die Ahornwälder werden auch "Zuckerwälder" genannt. Auffällig ist, dass die Erntezeit nur 6 Wochen lang ist, nämlich von Anfang März bis Ende April.

Wie gesund ist Ahornsirup?

Die meisten flüssigen Süßstoffe sind nur ein bisschen gesünder als Zucker. Was ist mit Ahorn? Der Unterschied zwischen raffiniertem Zucker und Ahornsirup ist, dass Ahornsirup mehrere Mineralien enthält, darunter Kalium, Eisen, Kalzium, Mangan und Zink. Bitte beachten Sie, dass der Fruktosegehalt ebenfalls sehr hoch ist. Insgesamt sind es etwa 66 Gramm Zucker pro 100 Gramm Sirup.

Kalorien in Ahornsirup

Der flüssige Süßstoff Ahornsirup enthält etwa die gleiche Anzahl an Kalorien wie raffinierter Rohrzucker. Ahornsirup hat einen glykämischen Index von 54, niedriger als weißer Haushaltszucker (65). Der GI von Ahornsirup ist damit vergleichbar mit flüssigen Süßungsmitteln wie Honig und Kokosblütenzucker. Man kann Ahornsirup als eine weniger ungesunde Variante von gewöhnlichem Zucker bezeichnen.

Zucker bleibt Zucker

Was auch immer Sie an Zucker zu sich nehmen, Zucker bleibt Zucker und Zucker ist nicht gesund. Das heißt aber nicht, dass ein kleines bisschen nicht schaden kann. Das gilt für all die kleinen Tugenden im Leben. Wir empfehlen Ihnen, flüssige Süßstoffe zu genießen, aber tun Sie es in Maßen. Süßstoffe sind nicht dazu gedacht, in großen Mengen konsumiert zu werden. Sie sind Geschmacksträger, genau wie Gewürze.
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